In Aktion

Polizeibezirk Limburg Provinzhauptstadt, Belgien

“Während einer abendlichen Patrouille ist uns ein Fahrzeug mit gefälschten Kennzeichen aufgefallen”, berichtet Inspektor Stijn. “Wir haben das Fahrzeug überholt, um das vordere Kennzeichen zu überprüfen.

In dem Moment, als wir es abfangen wollen, startet der Fahrer mit Volldampf durch! Eine Verfolgungsjagd beginnt, unterstützt durch andere Einheiten. Im Eifer der Pflichterfüllung erreichte eines unserer Zivil Fahrzeuge fast 230 km/h! In einem Kreisverkehr konnte der Flüchtige gestellt werden, geblendet von den Full-White Scheinwerfern an drei Einsatzfahrzeugen. Der Verdächtige wurde festgenommen und sofort zur Wache gebracht”.

Der Valor-Lichtbalken zeichnet sich aus durch seine außergewöhnliche Leuchtkraft, mit Tag/Nacht-Anpassung der Lichtstärke.

In diesem Fall haben die Einsatzkräfte bewusst die Einstellung “Tag” genutzt, denn diese Leuchtkraft in Full-White ist nachts extrem grell. Ein echter Gewinn für den Polizeibezirk Limburg Provinzhauptstadt… aber ein Nachteil für diesen Flüchtigen, der so geblendet wurde, dass er völlig die Orientierung verlor.

Inspektor Sander, berichtet von einem kürzlichen Einsatz, dessen Ausgang zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Zeilen noch nicht bekannt ist: „Eines Abends werden wir wegen eines bewaffneten Überfalls in einem Supermarkt nach Herk-de-Stad geschickt. Wir sind schnell vor Ort, aber der Verdächtige ist über die umliegenden Felder ge ohen. Die Einsatzzentrale schickt mehrere Patrouillen.

Ein Hubschrauber übernimmt die Leitung der Suche und zeigt uns an, wo und wie wir uns positionieren sollen. Irgendwann wurde uns befohlen, alle unsere Blaulichter gleichzeitig auszuschalten und nur die Full-White-Scheinwerfer einzuschalten.

Es war Nacht und es herrschte rundum eine unglaubliche Helligkeit, wie am hellen Tag, was uns alle beeindruckte, denn damit sind wir in der Lage unsere Suche bei tagheller künstlicher Beleuchtung fortzusetzen. Die ebenfalls anwesende Hundebrigade schickte ihre Hunde, aber der Flüchtige war bereits verschwunden… Die Ermittlungen laufen noch und der Verdächtige ist noch auf freiem Fuß.“

Inspektoren Stijn und Sander mit Jo Diriken (sales Rauwers, Belgien)

Auf die Frage, ob sie sich in einem Dienstfahrzeug sicher fühlen, antworten die Polizeibeamten immer wieder:

“Unsere Fahrzeuge sind gut ausgerüstet. Folglich kann man uns deutlich erkennen! Es besteht kein Zweifel daran, dass wir gut sichtbar sind, besonders mit einem Lichtbalken wie dem Valor. Was wir jedoch oft schwer einschätzen können, sind die Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer: Diese wissen oft nicht, was sie tun sollen, wenn wir im Rahmen eines Notfalleinsatzes unsere Sirenen und Rundumsignalleuchten aktivieren.

Viele geraten in Panik und unternehmen nichts, um uns vorbeizulassen. Manche Fahrer bremsen plötzlich ab und bleiben mitten auf der Fahrbahn stehen. Andere schlagen das Lenkrad abrupt ein, was extrem gefährlich sein kann. Wir müssen alle diese unvorhersehbaren Reaktionen berücksichtigen.

Es geht daher nicht nur um Schnelligkeit und Effizienz unserer Einsätze, da wir auch in der Lage sein müssen, unsere Fahrweise sowohl innerhalb des Verkehrs als auch beim Überfahren von Kreuzungen zu beherrschen und gleichzeitig die Reaktionen – oder fehlenden Reaktionen – der Verkehrsteilnehmer vorauszusehen. Und bei allem geht die Sicherheit immer vor, auch die unsere…”