EIN UNGEWÖHNLICHES PROJEKT WIRD WIRKLICHKEIT – Westflandern (Belgien)

Ein Motorradfreak bei einem Fahrradrennen…

2015 bat man den Krankenpfleger, bei einem Radrennen medizinische Hilfe zu leisten. Sein Einsatz erwies sich als äußerst effizient.
Ergebnis: 2015 war er insgesamt bei 17 Radrennen, Laufveranstaltungen und Triathlons tätig.

“Medical Moto Support” – Wie hat alles begonnen?

Für Bernard eröffneten sich dadurch neue Perspektiven. Anfang 2016 gründete er sein eigenes zugelassenes Unternehmen “Medical Moto Support”.

Aufgrund seiner Erfahrungen und als Garantie für optimale Leistungen vor Ort entschied er sich für die beste Ausstattung: eine Triumph Explorer 1200 XRX in den Farben der Rettungsdienste und eine optische und akustische Warnausrüstung von Federal Signal.

Stéphane Leclercq vom Rauwers Vertriebsteam war von diesem originellen Projekt fasziniert. Nach einer Analyse stattete er das Motorrad mit 2 Frontblitzern, 1 NanoLed auf jeder Seite und 1 Solaris LED-Modul hinten aus, um eine 360° Rundum- Sichtbarkeit zu gewährleisten. Ergänzt wurde diese Ausstattung durch die neue Sirene ASX-710 und 2 Lautsprecher.

Ende Mai 2016 wurde das erste Motorrad von “Medical Moto Support” in Betrieb genommen.

Schneller als ein normaler Krankenwagen

Bernard ist stolz auf seine Mobilität und seine Warneinrichtung, die besonders effiziente Einsätze ermöglichen. Er bahnt sich viel schneller seinen Weg durch die Zuschauermengen von Sportveranstaltungen als ein herkömmlicher Krankenwagen und kommt in Rekordzeit bei der hilfsbedürftigen Person an. Er leistet erste Hilfe und fordert bei Bedarf über das in seinen Helm integrierte Kommunikationssystem einen Krankenwagen an. Häufig reicht seine umfassende medizinische Ausrüstung für die erforderliche Hilfeleistung jedoch aus.

Das erzielte Zeitersparnis stellt einen entscheidenden Vorteil dar. In Belgien handelt es sich bei dieser Erfolgsstory um eine Premiere, die sicherlich bald Nachahmer finden wird.

Der 39-jährige Krankenpfleger Bernard Geldof hat häufig mit den unter der Notrufnummer 100 erreichbaren Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr zusammengearbeitet.
Hauptberuflich ist er jedoch seit 7 Jahren als Krankenpfleger in der ambulanten Pflege tätig und besucht in der Region von Wervik in Westflandern täglich seine PatientInnen.